Gosos Stier

Stier 001Goso sagte: es ist wie ein Stier, der durch ein Fenster geht. Sein Kopf, seine Hörner, seine vier Beine sind alle durchgegangen, wie kommt es, dass sein Schwanz nicht hindurchgeht?

Das Bild zu diesem Koan hat Theo vor Jahren gemalt, es hängt in einer meiner Ferienwohnungen.                                                                                                                                     Wenn ihr über Pfingsten nichts Besseres zu tun habt, könnt ihr euch ja mal Gedanken über die Lösung machen 😉

Sabine

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Ferien vom Ich……

Aussicht 020

……mit diesem Titel gab es im Mai 2013 einen Beitrag von Theo. Auch wenn ich persönlich finde, dass man vom Ich keine Ferien machen kann, weil man es dummerweise überall hin mitnehmen muss, stimmt natürlich alles, was er in diesem Beitrag schreibt immer noch. Bis auf die Gespräche mit ihm natürlich. Aber auch ohne ihn gibt es die Möglichkeit auf La Costa, dem Ich eine Chance zu geben, sich selber wieder zu finden, neue kreative Fähigkeiten auszuprobieren, Ton und Tao miteinander in Verbindung zu bringen oder eben „nur“ die Ruhe, die Nähe zur Natur, die italienische Lebensweise, das gute Essen und den piemontesichen Wein zu genießen. Sie könnten es ja einfach mal probieren!

Haus und Garten 020

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Philosophisches

heute möchte ich Euch einen kleinen Artikel zu lesen geben, der mich gerade besonders angesprochen hat. Theo hat ihn für das erste Heft von TagundTao im Mai 2005 geschrieben.                                                                                                                                                                                                                                                                                         Sabine

Du stehst hinterm Haus vor dem verwachsenen Zwetschgenbaum. Und überlegst. Führst ein Selbstgespräch, eben diesen Baum betreffend. Er bringt kleine bis winzige Früchte, eigentlich eher tapezierte Kerne. Im Weg steht er nicht, aber man könnte an den Platz etwas pflanzen, das entweder schöner aussieht oder bessere Früchte bringt. Du reflektierst über Sein oder Nichtsein des Baumes. Und du weißt nicht, was der Baum versteht. Ob er hören oder gar sehen kann oder ob er nur ein tumbes, seinen Reflexen lebendes Gewächs ist. Begreift der Baum deine Überlegungen, ob er weg von seinem Platz soll oder begreift er sie nicht? Und falls er begreift – fürchtet er dann um seine Existenz? Wie reagiert ein Baum, über dessen Fällen oder Nichtfällen jemand laut sinniert. Spürt er die Unschlüssigkeit, quasi den Zufallsgenerator, von dem sein Fortbestand abhängt? Könnte es nicht sein, dass jedes Lebewesen bis hin zur Amöbe, zum Grashalm oder zum neu geborenen Planeten über Bewusstsein verfügt, das nur wir Menschen in unserer Überheblichkeit als verschieden von dem unseren ansehen? Ist es nicht möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, dass dieses Bewusstsein mit unserem Grundgefühl ein Mensch zu sein, dem Gefühl des Vorhandenseins, des Werdens und Vergehens übereinstimmt?

 

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Weihnachten 2015

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Wu Wei – Fragen und Antworten, Kapitel 12

Theos Geburtstag 007Heute vor 2 Jahren ist Theo gestorben. Auf dem Foto sitzt er am Strand vom Mittelmeer und genießt eine Zigarre zu seinem 80. Geburtstag.

Die Spiritualität im Tao

 Originaltext Wu wei: Nach allem, was Sie bis jetzt gelesen haben, werden Sie sich fragen, ob es über das beschriebene Leben ganz in der Ge­genwart hinaus noch mehr gibt. Eine Erfahrung, die sehr spi­rituell, sehr göttlich ist. Die gibt es. Im Grunde ist diese Er­fahrung der vollkommene Zustand des Lebens im Tao. Den Alltag bewältigen aus dieser neuen, unschuldigen Form sei­ner Betrachtung heraus bringt uns bereits eine Fülle von glückhaften Erlebnissen, auch wenn wir die Praxis des Tao nur unvollkommen beherrschen und uns von der alten Art zu leben immer wieder einholen und ablenken lassen. Es haftet diesem Dasein nichts Heiliges oder Frömmelndes an, keine sinnlichen Freuden werden verneint, nichts wird dem Men­schen des Tao untersagt. Ein Mensch, der sich an seiner eige­nen, tief verwurzelten Sittlichkeit orientiert, wird stets richtig handeln, es können keine Konflikte zwischen Spiritualität und Genuss auftreten.

Sie schreiben von der Spiritualität des Tao. Könnten Sie die Spiritualität näher definieren, von der die Rede ist?

Spiritualität. Wer das Wort hört oder es ausspricht, dem erscheint es klar in seiner Bedeutung zu sein. Man verbindet Spiritualität im Allgemeinen mit dem Religionsbegriff, was bereits vom Wortsinn her nicht unbedingt stimmt, denn laut Duden wird Spiritualität mit Geistigkeit übersetzt, Religiosität mit Gottesverehrung, Glaubensbekenntnis. Hinter allem steht die Sehnsucht des Menschen nach dem Silberstreif geistigen Fortbestandes und der Gunst höherer Mächte gegen die Unsicherheit seiner Existenz. Weiterlesen

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Wu Wei – Fragen und Antworten, Kapitel 10

Die Kunst des Loslassens

Originaltext Wu wei: Sie haben das Leben im Tao in dem Augenblick vollkommen verwirklicht, wo Sie fähig geworden sind, sich keine Meinung mehr über sich selbst zu bilden, also einfach da sind, nur existieren, sich Ihres Lebens freuen, und wo Sie auf alle er­lernten und überkommenen Auffassungen über das Leben und Ihre Existenz verzichten. Das bedeutet, dass Sie in sich einen Zustand schaffen, wie er einmal bestanden hat, bevor bei Ihnen der kindliche Lernprozess begann und Sie unter den diversen Einflüssen und Strömungen allmählich das Bild der Wirklichkeit gewonnen haben, das heute noch Ihr Dasein bestimmt. Es klingt grotesk und fast unannehmbar: Aber nichts, was uns über uns und die Welt ringsumher beige­bracht worden ist, hat Anspruch auf absolute Richtigkeit. Weiterlesen

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Wu Wei – Fragen und Antworten Kapitel 8

Unsere Gesellschaft und das verleugnete Selbst

Originaltext Wu wei: Hätten Sie gedacht, dass die ersten Hippies damals an der Pazifikküste Kaliforniens Taoisten waren? Diese Leute meinten es ernst mit dem Ablehnen der Konditionierung seitens der Gesellschaft – aber als diese Subkultur sich ausbreitete, ver­wässerte die Idee des wu wei. Sie entartete zum reinen Nichtstun. Auf diese Weise vereinigten sich im Kreis der Blu­menkinder in der Folge mehr und mehr Tagediebe, Arbeits­scheue und überhaupt Menschen, die eigener Vergehen wegen mit der Gesellschaft zerfallen waren. Solche Leute re­duzierten die Weisheit des Tao zum Alibi für ein Lotterleben.

Gewiss erhebt sich die Frage nach unserer Stellung in den Mechanismen der Gesellschaft, im Berufsleben, wenn wir von innen heraus Abschied genommen haben von frem­der Autorität und frei und unverzerrt die wahre Realität un­seres Lebens sehen. Ich will mich darum in diesem Kapitel mit Aussteigern befassen, mit der Idee vom alternativen Le­ben. Wir wollen untersuchen, ob alternativ nicht gleichfalls nur ein anderer Name, ein Synonym für eine nicht ganz so vordergründige Methode des Gebundenseins ist. Jede Idee, mag sie noch so edel und liberal erscheinen, fordert Einord­nung in ihre Regeln oder Nichtregeln. Mit Nichtregeln meine ich das Befolgen von Verneinungen, also Forderungen, das und dies nicht zu tun (zum Beispiel mich zu rasieren oder or­dentlich zu kleiden). Wer erkennt, wie sehr er im Leben von allen Seiten bevormundet wird, wie konditioniert sein Dasein ist, ja, wie korrupt er selbst geworden ist – weil er um des Vor­teils willen Dinge akzeptiert, die ihm an sich zuwider sind -, der mag sehr wohl den Wunsch haben, dieser Enge und Maß­regelung den Rücken zu kehren. Er rebelliert und sucht Wege, aus diesem Zustand herauszukommen. Eine gewichtige Rolle spielt dabei selbstverständlich die total verfahrene politische Weltlage, die Trennung der Menschen nach Rassen und Na­tionen, der Hass, der Unfriede, die sinnlosen Ideologien, der Fanatismus und die globale Grausamkeit. Und dann der Kon­trast zu all diesem Elend: das Wohlleben der wirtschaftlich reichen Länder, die ihrerseits mit hohlen Phrasen mitmi­schen im Weltgeschehen, ohne selbst wirklich etwas zur Ver­besserung beizutragen. Angesichts all dieser Unzulänglich­keiten sucht so mancher ein Loch, in dem er sich verstecken kann, bis der ganze hässliche Rummel, der sich Leben nennt, vorbeigegangen ist. Weiterlesen

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Wu Wei – Fragen und Antworten, Kapitel 5

Die Lebensweise des Tao

Originaltext Wu wei: Wie lebt nun ein Mensch des Tao?

Das sagt Chuang tzu:Sie sind aufrecht und gerecht, ohne zu wissen, dass solches Tun Rechtschaffenheit darstellt. Sie lieben einander, ohne zu wissen, dass solches Güte ist. Sie sind ehrlich und wissen doch nicht, dass solches Treue ist. Sie halten ihre Versprechen, ohne zu wissen, dass sie damit in Glaube und Vertrauen leben. Sie stehen einander bei, ohne daran zu denken, Geschenke zu vergeben oder zu empfangen. So hinterlässt ihr Handeln keine Spur.“

In der Dialektik des Taoismus ist hier von Menschen die Rede, welche die Qualität des «unbehauenen Klotzes» besitzen. Die Welt des unbehauenen Klotzes ist eine Welt voller Natürlich­keit, Absichtslosigkeit, frei von Motiven und Streben. Man lebt, ist offen für die Bewegungen des Daseins und empfängt alle Ereignisse mit offenen Armen. Der Mensch des Tao trifft seine Entscheidungen spontan. Nie analysiert er eine Situa­tion, er erfasst ihren Gehalt intuitiv, und aus dieser Intuition erwächst die Tat. Auf diese Weise ist es dem kalkulierenden Verstand unmöglich, sich in Opposition zum Fluss des Tao zu stellen. Wer im Tao verweilt, weiß, dass er Herausforderun­gen des Lebens, seinen Nöten und Problemen nicht mehr mit Kampf, mit Macht oder Anstrengung antworten muss. Noch braucht er sich den Kopf zu zerbrechen, wie die Dinge zu lö­sen sind. Täte er dies, so würde er den Dingen mit unzuläng­lichen Mitteln begegnen und damit der Fortsetzung von Leid und Elend in seinem Leben Tür und Tor öffnen. Weiterlesen

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Wann ist es am schönsten auf La Costa?

2015-08-16_20.46.28einer meiner Gäste hat mir diese Impressionen von La Costa geschickt und er würde mir bestimmt zustimmen, dass Oktober einer der schönsten Monate hier ist. Oder September? Oder lieber Frühling? Es ist wirklich schwer zu sagen. Aber September und Oktober gehören bestimmt mit zu den schönsten Monaten. Und ich hätte auch noch ein paar Plätze frei. Also einfach mal nachfragen.                                                                                                  Sabine

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Wu Wei – Fragen und Antworten

In den 16 Jahren, in denen Theo Seminare gegeben hat, gab es immer wieder Fragen von Seminarteilnehmern, die sich wiederholt haben. Einen Teil dieser Fragen hat er dann in einem Buch zusammengefasst.

Im Moment gibt es dieses Buch nur als E-Book, deshalb werde ich euch ab und zu ein Kapitel zu lesen geben.                                                                                                               Sabine

Die Kunst des Nichthandelns

Originaltext Wu wei: Unser heutiges Dasein ist an eine Unzahl Bedingungen geknüpft. Scheinbar sind wir frei, aber tief im Innern spüren wir, dass diese Freiheit ein Trugschluss ist, dass wir an allen Ecken und Enden gebunden sind: an die Spielregeln der Gesellschaft, an die Voreingenommenheit unserer Rasse oder Nation oder der Bildungsschicht, der wir angehören. Vielleicht haben wir uns an einen Partner gebunden, oder wir sind beruflich oder religiös in irgendeiner Form hoffnungslos eingeschlossen. Der menschliche Alltag ist seit Jahrtausenden durchsetzt mit Bedrängnis, Sorgen, Nöten, Krankheit und Elend. Selbst dort, wo anscheinend die Welt in Ordnung ist, gibt es Probleme, ja, die Probleme sind trotz des zeitweilig im Leben herrschenden Sonnenscheins in der Regel überwältigend. Sie und ich bilden darin kaum eine Ausnahme. Wenn nun jemand an Sie heranträte mit der kühnen Behauptung, Sie könnten alle Schwierigkeiten und Engpässe des Lebens beseitigen, allein dadurch, das Sie lernten, ausschließlich in der Gegenwart zu leben und Ihren Problemen wach und aufmerksam ins Auge zu sehen?

Im Heute leben, in der Gegenwart, im Jetzt, klingt so plausibel und einfach. Aber ich kann in dieser Forderung keine Beziehung zum Taoismus finden. Und wenn ich versuche, in der Gegenwart zu leben, ertappe ich mich dabei, dass ich ständig abgelenkt werde. Warum ist das so schwierig und gibt es einen Weg, der es leichter macht? Weiterlesen

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Vergangenheit und der Modus des Erinnerns

Heute bringe ich Euch mal wieder ein Kapitel aus “ Tao heißt leben, was andere träumen“                                                                                                                                         Sabine

Der Advent 2008 wird mir lange in Erinnerung bleiben. Ende November war in diesem Jahr bereits der erste Schnee gefallen und in der Woche vor Weihnachten legte uns der Winter mehr als einen Meter der weißen Pracht auf die Dächer. Das mittlere Gebäude unseres Anwesens ist der Fienile, die im Obergeschoss nach vorne offene ehemalige Scheune. Er beherbergt in den unteren Räumen Sabines Werkstatt samt den zwei Brennöfen und darüber die Keramik-Ausstellung. Während die Dächer der zwei anderen Wohngebäude stabil waren und gut aussahen, ließ das Dach des Fienile mit seinen offen liegenden Balken eine Menge zu wünschen übrig. Es war einst aus roh behauenen Baumstämmen gezimmert worden. Man hatte wahllos genommen, was damals wohl gerade verfügbar war, so dass das Holz des Dachgebälkes krumm und bucklig war und selbst die Ziegelflächen wie Meereswellen abwechselnd höher und tiefer verliefen. Wir waren nicht glücklich über diesen Schandfleck oberhalb der schön gestalteten Ausstellung, aber eine Renovierung hätte unsere Mittel weit überschritten. Und dann kam der 18. Dezember. Weiterlesen

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Letzte freie Sommertermine 2015

Albiziaim Juli und August 2015  gibt es nur noch wenige freie Termine. Hier sind sie:

Obere Wohnung : 26.Juli – 15. August  und ab 6. September.

Untere Wohnung:  27. Juli – 7. August und ab 26. August

Im September und Oktober  gibt es noch genug freie Termine.

Sabine

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Lebenskunst

und hier noch ein Auszug aus dem selben Kapitel von „Tao heißt leben, was andere träumen“                                                                                                                                        Sabine

Ich möchte mich im Zusammenhang mit Lebenskunst noch einem anderen Problem zuwenden, das Sie vielleicht beschäftigt und das zugleich mitverantwortlich für ein nur gelegentliches, eher vom Zufallsgenerator bestimmtes Gelingen der Prinzipien des Nichthandelns ist. Wir wollen untersuchen, warum das Tao, obgleich seine Kräfte in uns wohnen, nicht immer nach außen dringt und genesend auf unser Leben einwirkt. Die Schwierigkeit bei der Realisierung der taoistischen Prinzipien besteht vielfach darin, dass wir diese nur gelegentlich, und dann auch nur in Teilbereichen unseres Alltags anwenden. Wir verhalten uns – um ein Beispiel aus dem Wirtschaftsleben heranzuziehen – wie ein Konzernmanager, dem der Betrieb über den Kopf wächst und der sich mangels Überblick darauf verlegt, die anstehenden Probleme einzeln und vor allem isoliert vom Gesamtprozess zu analysieren. Weiterlesen

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Wie es einmal war…

wie es mal war 4ich gebe zu, das Bild paßt nicht unbedingt zu den sommerlichen Temperaturen, die hier herrschen, aber im folgenden Text beschreibt Theo unsere Anfangszeit auf La Costa (auch das ist ein Auszug aus „Tao heißt leben, was andere träumen), das war im August vor 18 Jahren. Und wenn ich heute auf dem Hof stehe oder abends auf dem Fienile sitze, dann weiß ich, dass wir das alles ohne diese „komische Philosophie“, die sich Tao nennt, nie geschafft hätten.                                                                                                                            Sabine

                                 Lebenskunst

 Im Sommer 1997 war es endlich soweit: wir zogen nach Italien um. Die einen Kilometer lange, steil bergab führende Zufahrt zu unserem Haus bestand damals nur aus einem lehmigen Feldweg mit zwei tiefen, von Traktoren hinterlassenen Fahrspuren. Es musste vor unserer Ankunft geregnet haben, denn der Lehm auf dem Weg nach unten war glitschig wie Schmierseife. Wir rutschten gefährlich nahe an einer Stützmauer vorbei zu Tal. Die Küche und ein Zimmer unseres neuen Heimes waren einigermaßen bewohnbar und wir richteten uns dort provisorisch ein. Am folgenden Tag kam unser Hab und Gut in einem voll gepackten Möbelwagen samt Anhänger an. Der Transportunternehmer hatte seine Leute begleitet. Als er die Wegverhältnisse sah, weigerte er sich, da hinunterzufahren, weil er gewiss nicht mehr hoch gekommen wäre. Er drohte, unser Umzugsgut oben in der Nähe der Landstraße abzuladen und wir sollten zusehen, wie wir es weiter transportierten. Da geschah das Wunder dieses Tages: Am oberen Ende des Weges stand der Bauernhof unseres neuen Nachbarn Franco. Weiterlesen

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Hier ist noch ein Plätzchen frei

Haus 002genau hier wäre noch ein schöner Platz zum Frühstücken, Mittagessen, für ein abendliches Glas Wein am Holzkohlengrill, mit Pläne machen für den Ausflug am nächsten Tag oder zum einfach nur Faulenzen.

Oder vielleicht Lust auf Keramik? Nur zum Anschauen oder zum selber mal probieren?

Gartensäulen 010Muss ja nicht gleich eine ganze Säule sein, aber einfach mal wieder was mit den eigenen Händen machen, die Kreativität ein bisschen anregen, das tut im Urlaub gut.

Im Juni wäre noch was frei, und Juni ist einer der schönsten Monate hier, schon schön warm, aber noch nicht zu heiß, es regnet nicht mehr, das Meer und die Berge sind auch nah und  die Menge der Touristen hält sich in Grenzen. August ist schon ziemlich belegt, aber im Juli würde sich bestimmt auch noch ein freier Termin finden lassen.

Orchideen 011Plätze zum Seele baumeln lassen oder für ein Tao Gespräch gibts genug. Und wer Lust hat, Klavier zu spielen, der Flügel ist gestimmt. Oder ein bisschen italienisch lernen? Auch das ist möglich bei einer sehr netten italienischen Lehrerin.

Haus 005Also fragt einfach mal nach freien Terminen.

Sabine

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