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	<title>Kommentare für Die Taobaustelle</title>
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	<description>Ein Versuch, das Tao vor seinen Interpreten zu retten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 19:30:43 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Das I Ging und seine Botschaften von Matthias</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-809</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Taononymus,

vollkommen einverstanden.
Jetzt ist mir klarer, was du meintest.

Herzliche Grüße,
Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Taononymus,</p>
<p>vollkommen einverstanden.<br />
Jetzt ist mir klarer, was du meintest.</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Matthias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das I Ging und seine Botschaften von Taononymus</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-806</link>
		<dc:creator>Taononymus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:17:12 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Matthias,

ich weiß nicht so recht, ob wir wirklich aus soooo unterschiedlicher Richtung kommen...?
 
Ich habe nämlich bei meiner Aufzählung der Möglichkeiten, Denken und Verstand abzulenken, zu fesseln oder einzulullen um ihn für eine gewisse Zeit von der ständigen Überwachung des &quot;Tores zum Bewußtsein&quot; abzubringen, schlicht ein paar Methoden übersehen. 

Aber ich meine, rituelle Handlungen, gruppendynamische Einflußnahme, Musik, starke Gefühle und nicht zuletzt ganze Rituale als Kombination aus mehreren dieser Komponenten zählen ebenso zu diesen Methoden. Und sie werden auch so eingesetzt. 

Du beschreibst oben ja selbst sehr schön, was für ein komplexer, faszinierender Vorgang so ein Schamanenritual sein kann und schreibst dann: &quot;... die Handlungen sollen eine Fokussierung bewirken...&quot;.
Genau das meine ich. Fokussieren, d.h. die Aufmerksamkeit mit etwas Faszinierendem intensivieren und fesseln und den Verstand damit am Nasenring rumführen. Und das sollen ja auch die Handlungen eines Zauberkünstlers.

Aber natürlich, die Motivation, das Ziel, das verfolgt wird, das ist bei Schamane und Zauberkünstler grundverschieden. 
Außerdem, der Schamane hat noch mehr in seinem &quot;Methodenkoffer&quot;, was dem Zauberkünstler normalerweise verboten ist. 

Wenn das oben Umrissene nämlich nicht langt, dann kommen beim Ritual des Schamanen noch bewußtseinsverändernde Mittelchen, Rhythmus, Musik, einlullende Dauerwiederholungen, starke Emotionen und/oder Gruppendruck obendrauf.

Überhaupt, wenn man sich das ganze Repertoire so anschaut, das der Mensch erfinden mußte, um seinen Verstand für ein paar Momente &quot;verlieren&quot; zu können, könnte man glatt Respekt vor letzterem bekommen ;-)

Aber letztlich sind alle diese Methoden hoch wirksam, sonst würden sie nicht immer wieder auch zur Manipulation misbraucht werden können.  
Wieder hat die Medaille also zwei Seiten, denen wir uns  glaube ich immer wieder neu stellen müssen mit den Fragen:  Nutzt es mir oder schadet es? Will mir hier einer helfen oder will er mich in seinem Sinn manipulieren?

Der Schamane, der in sein Volk eingebunden ist und aus dessen Traditionen heraus seine Rolle erfüllt, der hat&#039;s hier beneidenswert einfach. Diese Fragen stellen sich ihm nämlich gar nicht.
Solange er seiner Rolle gerecht wird, verhilft er sich und seinen Leuten mit seinen Ritualen zu den Einsichten, die sie allein mit dem Verstand nicht erlangen könnten. So gesehen  ist er und das was er tut für seine Leute eine große Hilfe. 

Und natürlich sind alle diese Methoden, Rituale und Systeme hochgradig faszinierend, genau deshalb funktionieren sie ja.  
Faszination, das ist die Blutwurst, die auch noch den schärfsten Wachhund ablenkt... mit einer langweiligem &quot;Nummer&quot;  läßt sich jedenfalls ein halbwegs funtkionierender Verstand nicht überlisten, auch nicht der von Angehörigen der Naturvölker ;-)

Viele Grüße,
Taononymus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias,</p>
<p>ich weiß nicht so recht, ob wir wirklich aus soooo unterschiedlicher Richtung kommen&#8230;?</p>
<p>Ich habe nämlich bei meiner Aufzählung der Möglichkeiten, Denken und Verstand abzulenken, zu fesseln oder einzulullen um ihn für eine gewisse Zeit von der ständigen Überwachung des &#8220;Tores zum Bewußtsein&#8221; abzubringen, schlicht ein paar Methoden übersehen. </p>
<p>Aber ich meine, rituelle Handlungen, gruppendynamische Einflußnahme, Musik, starke Gefühle und nicht zuletzt ganze Rituale als Kombination aus mehreren dieser Komponenten zählen ebenso zu diesen Methoden. Und sie werden auch so eingesetzt. </p>
<p>Du beschreibst oben ja selbst sehr schön, was für ein komplexer, faszinierender Vorgang so ein Schamanenritual sein kann und schreibst dann: &#8220;&#8230; die Handlungen sollen eine Fokussierung bewirken&#8230;&#8221;.<br />
Genau das meine ich. Fokussieren, d.h. die Aufmerksamkeit mit etwas Faszinierendem intensivieren und fesseln und den Verstand damit am Nasenring rumführen. Und das sollen ja auch die Handlungen eines Zauberkünstlers.</p>
<p>Aber natürlich, die Motivation, das Ziel, das verfolgt wird, das ist bei Schamane und Zauberkünstler grundverschieden.<br />
Außerdem, der Schamane hat noch mehr in seinem &#8220;Methodenkoffer&#8221;, was dem Zauberkünstler normalerweise verboten ist. </p>
<p>Wenn das oben Umrissene nämlich nicht langt, dann kommen beim Ritual des Schamanen noch bewußtseinsverändernde Mittelchen, Rhythmus, Musik, einlullende Dauerwiederholungen, starke Emotionen und/oder Gruppendruck obendrauf.</p>
<p>Überhaupt, wenn man sich das ganze Repertoire so anschaut, das der Mensch erfinden mußte, um seinen Verstand für ein paar Momente &#8220;verlieren&#8221; zu können, könnte man glatt Respekt vor letzterem bekommen <img src='http://www.die-taobaustelle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber letztlich sind alle diese Methoden hoch wirksam, sonst würden sie nicht immer wieder auch zur Manipulation misbraucht werden können.<br />
Wieder hat die Medaille also zwei Seiten, denen wir uns  glaube ich immer wieder neu stellen müssen mit den Fragen:  Nutzt es mir oder schadet es? Will mir hier einer helfen oder will er mich in seinem Sinn manipulieren?</p>
<p>Der Schamane, der in sein Volk eingebunden ist und aus dessen Traditionen heraus seine Rolle erfüllt, der hat&#8217;s hier beneidenswert einfach. Diese Fragen stellen sich ihm nämlich gar nicht.<br />
Solange er seiner Rolle gerecht wird, verhilft er sich und seinen Leuten mit seinen Ritualen zu den Einsichten, die sie allein mit dem Verstand nicht erlangen könnten. So gesehen  ist er und das was er tut für seine Leute eine große Hilfe. </p>
<p>Und natürlich sind alle diese Methoden, Rituale und Systeme hochgradig faszinierend, genau deshalb funktionieren sie ja.<br />
Faszination, das ist die Blutwurst, die auch noch den schärfsten Wachhund ablenkt&#8230; mit einer langweiligem &#8220;Nummer&#8221;  läßt sich jedenfalls ein halbwegs funtkionierender Verstand nicht überlisten, auch nicht der von Angehörigen der Naturvölker <img src='http://www.die-taobaustelle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Taononymus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das I Ging und seine Botschaften von Matthias</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-803</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:14:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-803</guid>
		<description>Lieber Taononymus,

das Bild von dem Tor, das einen Moment offen ist, gefällt mir!

Ich komme aus einer anderen Richtung zu dem offenen Tor (ohne damit deine Erklärung schmälern zu wollen):
Der ganze Vorgang ist ein Ritual. Rituale dienen dem Öffnen von Toren (z.B. im Schamanischen zu Anderswelten). Man stellt eine Frage und fokussiert sich dadurch schon mal geistig. Die geistige Ausrichtung wird verstärkt durch den Einsatz der Motorik. Die Handlungen (Münzwurf, Ziehen von Schafgarbenstengeln etc.) bewirken eine weitere Fokussierung  - oder sollen sie zumindest bewirken. Indem meine ganze Psychomotorik (also eigentlich ich als Ganzes) beteiligt und fokussiert ist, öffnet sich das Tor. So haben - wie bei unwillkürlichen Gesten - diejenigen subtilen Tendenzen eine Chance, sich auszudrücken (nach außen zu drücken), die ansonsten vom Geplapper unseres Verstandes oder unserer Grobmotorik unterdrückt (nach unten gedrückt) werden.

Die subtilen Tendenzen, die in Theo Fischers Beispiel so schön beschrieben sind, entstehen aus dem Zusammenspiel der beiden gegenläufigen Kräfte. 
Die Hexagramme des I Ging stellen typische Grundkonstellationen dieser Kräfte (Yin, Yang) dar.

Davon mal ganz abgesehen:
Ist es nicht wunderbar, zu welch faszinierendem Ergebnis ein im Grunde binäres System kommt verglichen mit dem ganz anders gearteten, aber nicht minder fazinierenden Ergebnis des binären Computersystems?

Herzliche Grüße,
Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Taononymus,</p>
<p>das Bild von dem Tor, das einen Moment offen ist, gefällt mir!</p>
<p>Ich komme aus einer anderen Richtung zu dem offenen Tor (ohne damit deine Erklärung schmälern zu wollen):<br />
Der ganze Vorgang ist ein Ritual. Rituale dienen dem Öffnen von Toren (z.B. im Schamanischen zu Anderswelten). Man stellt eine Frage und fokussiert sich dadurch schon mal geistig. Die geistige Ausrichtung wird verstärkt durch den Einsatz der Motorik. Die Handlungen (Münzwurf, Ziehen von Schafgarbenstengeln etc.) bewirken eine weitere Fokussierung  &#8211; oder sollen sie zumindest bewirken. Indem meine ganze Psychomotorik (also eigentlich ich als Ganzes) beteiligt und fokussiert ist, öffnet sich das Tor. So haben &#8211; wie bei unwillkürlichen Gesten &#8211; diejenigen subtilen Tendenzen eine Chance, sich auszudrücken (nach außen zu drücken), die ansonsten vom Geplapper unseres Verstandes oder unserer Grobmotorik unterdrückt (nach unten gedrückt) werden.</p>
<p>Die subtilen Tendenzen, die in Theo Fischers Beispiel so schön beschrieben sind, entstehen aus dem Zusammenspiel der beiden gegenläufigen Kräfte.<br />
Die Hexagramme des I Ging stellen typische Grundkonstellationen dieser Kräfte (Yin, Yang) dar.</p>
<p>Davon mal ganz abgesehen:<br />
Ist es nicht wunderbar, zu welch faszinierendem Ergebnis ein im Grunde binäres System kommt verglichen mit dem ganz anders gearteten, aber nicht minder fazinierenden Ergebnis des binären Computersystems?</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Matthias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das I Ging und seine Botschaften von Taononymus</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-801</link>
		<dc:creator>Taononymus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:54:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=358#comment-801</guid>
		<description>Lieber Herr Fischer,

Sie schreiben oben: &quot;... Aber wie die Wünschelrute sind die Pentagramme ein Mittel, das Wissen, das in uns selber schlummert, so zu verstärken, dass es an die Oberfläche des Bewusstseins tritt. ...&quot; 

Also ich glaube, das Ganze ist viel banaler, es muß nämlich garnicht mal etwas verstärkt, sondern im Gegenteil, einfach nur etwas normalerweise übermächtig Starkes geschwächt werden. 

All diese hunderttausend Mittelchen und Methoden der Orakelbefragung wie Orakelknochen, Tarotkarten, Tiereingeweide, Hexagramme, I Ging, Wünschelruten etc. die machen mit dem menschlichen Geist das gleiche wie ein  Taschenspieler oder Zauberkünstler mit dem Geist seiner Zuschauer.

Sie lenken nämlich gezielt die Aufmerksamkeit auf Nebenkriegsschauplätze, auf denen sie den Sinnen etwas Ungewöhnliches, faszinierend Unverständliches bieten. Und damit  verwirren sie den Verstand und fesseln das Denken mit dem Versuch, sich einen Reim auf das Erlebte zu machen.  

Aber in den Millisekunden der verwirrten Fasziniertheit lockert sich unwillkürlich die Dominanz dieser beiden beim Zivilisationsmenschen ansonsten nur durch Schlaf und Betäubungsmittel zum Schweigen zu bringenden Gehirnfunktionen.
Und damit ist für einen Moment das Tor offen zu all den Wahrnehmungen und Einsichten, die im Normalzustand des Tagesbewußtseins vom Verstand übertönt werden.

Viele Grüße,
Taononymus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Fischer,</p>
<p>Sie schreiben oben: &#8220;&#8230; Aber wie die Wünschelrute sind die Pentagramme ein Mittel, das Wissen, das in uns selber schlummert, so zu verstärken, dass es an die Oberfläche des Bewusstseins tritt. &#8230;&#8221; </p>
<p>Also ich glaube, das Ganze ist viel banaler, es muß nämlich garnicht mal etwas verstärkt, sondern im Gegenteil, einfach nur etwas normalerweise übermächtig Starkes geschwächt werden. </p>
<p>All diese hunderttausend Mittelchen und Methoden der Orakelbefragung wie Orakelknochen, Tarotkarten, Tiereingeweide, Hexagramme, I Ging, Wünschelruten etc. die machen mit dem menschlichen Geist das gleiche wie ein  Taschenspieler oder Zauberkünstler mit dem Geist seiner Zuschauer.</p>
<p>Sie lenken nämlich gezielt die Aufmerksamkeit auf Nebenkriegsschauplätze, auf denen sie den Sinnen etwas Ungewöhnliches, faszinierend Unverständliches bieten. Und damit  verwirren sie den Verstand und fesseln das Denken mit dem Versuch, sich einen Reim auf das Erlebte zu machen.  </p>
<p>Aber in den Millisekunden der verwirrten Fasziniertheit lockert sich unwillkürlich die Dominanz dieser beiden beim Zivilisationsmenschen ansonsten nur durch Schlaf und Betäubungsmittel zum Schweigen zu bringenden Gehirnfunktionen.<br />
Und damit ist für einen Moment das Tor offen zu all den Wahrnehmungen und Einsichten, die im Normalzustand des Tagesbewußtseins vom Verstand übertönt werden.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Taononymus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von Taononymus</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-795</link>
		<dc:creator>Taononymus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 15:07:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-795</guid>
		<description>Lieber Matthias,

Danke für die schöne Holzfällergeschichte, die kannte ich noch nicht :-) ... und für meinen Bedarf trifft sie 100% ins Schwarze.

Daß sich das Spiel des Lebens weder nach den eigenen Wünschen richtet noch sich durch hohe eigene Einsätze willfährig machen läßt, das muß jeder bitter lernen. Ich jedenfalls habe noch von keinem gehört, dem dies Spaß gemacht hätte, der von  solchen &quot;Lektionen&quot; nicht wütend, verletzt und tief frustriert worden wäre.

Aber was die Schlüsse angeht, die nach solchen Erlebnissen früher oder später gezogen werden, da sind die Unterschiede zwischen den Menschen gewaltig.

Der eine lernt immer wieder los zu lassen und ist auch nach den bittersten dieser Lektionen irgendwann bereit, erneut anzupacken um mit der anstrengenden Holzfällerei des Lebens weiter zu machen und offen zu bleiben.
Und der andere fegt eben irgendwann wutschnaubend die Figuren für immer vom Spielbrett um sich für den Rest des Lebens hinter spielerisch-zynisch-schillerndem Wortgeklingel zu verkriechen. 

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Taononymus

p.s.: @Wortspiel_mit_Tao: Nur keine Sorge, Unruhe ist für eine Baustelle nichts schlechtes, im Gegenteil. Wo gehobelt wird fallen Späne und wo Bewegung ist, da gibt&#039;s auch Reibung. Warum also Deine Beiträge wieder löschen? Wem Dein Stil nicht gefällt, der muß sie ja nicht lesen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Matthias,</p>
<p>Danke für die schöne Holzfällergeschichte, die kannte ich noch nicht <img src='http://www.die-taobaustelle.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8230; und für meinen Bedarf trifft sie 100% ins Schwarze.</p>
<p>Daß sich das Spiel des Lebens weder nach den eigenen Wünschen richtet noch sich durch hohe eigene Einsätze willfährig machen läßt, das muß jeder bitter lernen. Ich jedenfalls habe noch von keinem gehört, dem dies Spaß gemacht hätte, der von  solchen &#8220;Lektionen&#8221; nicht wütend, verletzt und tief frustriert worden wäre.</p>
<p>Aber was die Schlüsse angeht, die nach solchen Erlebnissen früher oder später gezogen werden, da sind die Unterschiede zwischen den Menschen gewaltig.</p>
<p>Der eine lernt immer wieder los zu lassen und ist auch nach den bittersten dieser Lektionen irgendwann bereit, erneut anzupacken um mit der anstrengenden Holzfällerei des Lebens weiter zu machen und offen zu bleiben.<br />
Und der andere fegt eben irgendwann wutschnaubend die Figuren für immer vom Spielbrett um sich für den Rest des Lebens hinter spielerisch-zynisch-schillerndem Wortgeklingel zu verkriechen. </p>
<p>Viele Grüße und ein schönes Wochenende,<br />
Taononymus</p>
<p>p.s.: @Wortspiel_mit_Tao: Nur keine Sorge, Unruhe ist für eine Baustelle nichts schlechtes, im Gegenteil. Wo gehobelt wird fallen Späne und wo Bewegung ist, da gibt&#8217;s auch Reibung. Warum also Deine Beiträge wieder löschen? Wem Dein Stil nicht gefällt, der muß sie ja nicht lesen <img src='http://www.die-taobaustelle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von Perlacoltivata</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-794</link>
		<dc:creator>Perlacoltivata</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:01:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-794</guid>
		<description>....oder aber

Si tacuisses, philosophus manisses.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;.oder aber</p>
<p>Si tacuisses, philosophus manisses.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von gitti</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-793</link>
		<dc:creator>gitti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 11:25:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-793</guid>
		<description>Hallo Mathias!
Mit Deiner sensiblen Stellungnahme zu den Wortspielen schließt sich der Kreis zum Thema &quot;Gewahrsein-Schrödingers Katze.
Die Verantwortung für unser Wohlergehen schaffen wir uns selbst.Im Text von Herrn Fischer steht, ohne unsere geistige Mitwirkung geschieht gar nichts. Du scheinst Dich auf den Weg gemacht zu haben und damit ändert sich Deine Wahrnehmung.
Herzliche Grüße Gitti</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mathias!<br />
Mit Deiner sensiblen Stellungnahme zu den Wortspielen schließt sich der Kreis zum Thema &#8220;Gewahrsein-Schrödingers Katze.<br />
Die Verantwortung für unser Wohlergehen schaffen wir uns selbst.Im Text von Herrn Fischer steht, ohne unsere geistige Mitwirkung geschieht gar nichts. Du scheinst Dich auf den Weg gemacht zu haben und damit ändert sich Deine Wahrnehmung.<br />
Herzliche Grüße Gitti</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von gitti</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-791</link>
		<dc:creator>gitti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:38:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-791</guid>
		<description>auch beim Spielen braucht es den Hauch über den Dingen.....so wie es zum Beispiel Witz gibt und Humor
dazwischen liegen Welten.
Liebe Grüße    Gitti</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>auch beim Spielen braucht es den Hauch über den Dingen&#8230;..so wie es zum Beispiel Witz gibt und Humor<br />
dazwischen liegen Welten.<br />
Liebe Grüße    Gitti</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von Wortspiel_mit_Tao</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-790</link>
		<dc:creator>Wortspiel_mit_Tao</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:14:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-790</guid>
		<description>Hallo Yet_another_Wortspiel_mit_Tao (Taononymous): Ja, das habe ich gemacht - als Kind: &quot;Mensch ärgere dich nicht&quot; gespielt. Und was ist mir von außen zugefügt worden? Habe vor mich hingeträumt und bin nach einer Runde ohne rausgekickt zu werden mit meiner Spielfigur versehentlich an meinem &quot;Haus&quot; vorbeigelaufen, um somit eine &quot;Ehrenrunde&quot; einzulegen. Alle haben sie mich ausgelacht! Ein prägendes Ereignis! 

Habe dann wutschnaubend mit einem Handstreich alle Figuren umgeschmissen, bin raus, habe die Tür hinter mir zugeknallt, bin demonstrativ laut die Treppe hochgetrampelt, ab in mein Kinderzimmer und *buff* aufs Bett.

Sie müssen sich vorstellen, das Tao war in Deutschland seinerzeit noch gar nicht erfunden! Die Menschen gingen hierzulande fälschlicherweise sonntags in die Kirche, und zwar um dort für ihr Lebensglück zu beten - das eintrat oder nicht, gerade wie &quot;Bald Anders&quot; es so wollte. Wir lebten noch nicht gemeinsam mit unseren Rehen und Alpen glücklich, da von Idioten weitgehend abgeschottet, in einer Berghütte. Die Deutschen als solche hatten das Leben also noch nicht allumfassend verstanden, so wie heute. 

Christina und Horst wurden damals getadelt, wenn sie zur Vorweihnachtszeit am Adsvenzkranz mit Streichhölzern herumkokelten, selbst dann, wenn sie ihren Eltern versicherten, dass die Kokelei nur zum Allerbesten der Adsvenzkranzkerzen wäre. 

Shania Tyra und Jimi-Dynamo-Jean hingegen bekommen dieses Jahr zur Vorweihnachtszeit von ihren Eltern je eine Flasche Brandbeschleuniger (Grillbedarf, Baumarkt, Saisonartikel) zur Selbstverwirklichung in die Hand gedrückt, bevor die Eltern das Haus verlassen und in die Kirche gehen, um dort die Atmosphäre an sich auf sich wirken zu lassen und unter die Leute zu kommen.

Womöglich wird das Eigenheim nur noch ein Häufchen Asche sein, wenn die Eltern wieder nachhause kommen und die optisch angerußten Kinder bereits wartend vor der als letztes Übrigbleibsel das Aschehäufchen überragenden Haustür stehen. Die kurze Phase der Obdachlosigkeit wird psychologisch jedoch leicht zu überbrücken sein bei Punsch und gelegentlichen wärmenden Gedanken an das neue, größere, Haus, das der jungen Familie bei (wie immer ab sofort) korrekter Lebensweise bald wie durch Zauberhand zur Verfügung stehen wird.

Kann allerdings sein, dass die Straße zum Häuschen erst geteert wird, kurz NACHDEM man die neuen Möbel unter größten Mühen über abschüssigen Schlamm schlitternd ins Haus getragen hat - das Tao liegt zwischenzeitlich nämlich in aktualisierter, deutlich abgespeckter, Version vor und erinnert mich in seinem Wirken nun schon etwas mehr als früher noch an meinen eigenen bisherigen Lebenslauf.

Der Penner vor dem Supermarkt ist bestimmt Christ! Wir belehren ihn nicht. (Unter uns Menschen des Tao: Haha, ist der doof! Gott als solchen gibt es doch gar nicht! *Pffffft!*) Wir erteilen ihm jedoch rückhaltlos Auskunft, falls er uns, statt uns eine Spende für sein Obdachlosenblatt abzunötigen, nach dem Geheimnis unseres schieren Lebensglücks fragt. Anschließend gehen wir, ohne uns weiter gedanklich mit dem Penner beschäftigen zu wollen, zu unserem Hausfrauenpanzer, den wir zuvor nichtwertend auf dem Mutter-Kind-Parkplatz abgestellt haben - denn Väter haben keine Kinder. (Zumindest keine Rechte als Väter.)

Wieder zuhause sind wir froh und glücklich über unser neues Haus - das wir nicht er-meditiert haben und doch dem Wirken des Tao in uns zuschreiben möchten. Eigentlich haben wir kein neues Haus - da ist immer noch das Häufchen Asche und die als einziges noch stehende Haustür - aber das macht ja nichts - denn weil ich das alles ja bin, bin ich auch du, und darum ist dein tolles Haus ja mein tolles Haus, das ich gerade in diesem Augenblick durch dich bewohne.

Und jetzt setze ich mich durch dich ohne Gehörschutz raus in meinen tollen Garten und freue mich, dass um mich herum keine bescheuerten Eigenheimchristen mit extralauten 60er-Jahre-Benzinrasenmähern und ebensolchen Bandsägen hausen. Falls wider Erwarten doch welche auftauchen (und nur falls sie mich nerven) sollten, werde ich diese, einem kräftigen Handlungsimpuls folgend, nach uralter Landessitte mit einem kräftigen Tritt in den Hintern ins Collosseum befördern.

So, jetzt geht´s mir wieder besser! Herr Fischer, nachdem alle mitgelacht haben, schmeißen Sie meine blödsinnigen, verwirrenden Kommentare doch einfach wieder raus. Ist schon okay. Wäre mir ehrlich gesagt sogar lieber. Werde ihre Bücher dennoch weiter lesen.

An alle: Bitte entschuldigt die durch mich verursachte troll-artige Unruhe auf dieser Baustelle. (Wahrlich kein guter Stil!) War vielleicht nur ein Versuch meinerseits mich selbst durch Interpretation vor dem Tao zu retten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Yet_another_Wortspiel_mit_Tao (Taononymous): Ja, das habe ich gemacht &#8211; als Kind: &#8220;Mensch ärgere dich nicht&#8221; gespielt. Und was ist mir von außen zugefügt worden? Habe vor mich hingeträumt und bin nach einer Runde ohne rausgekickt zu werden mit meiner Spielfigur versehentlich an meinem &#8220;Haus&#8221; vorbeigelaufen, um somit eine &#8220;Ehrenrunde&#8221; einzulegen. Alle haben sie mich ausgelacht! Ein prägendes Ereignis! </p>
<p>Habe dann wutschnaubend mit einem Handstreich alle Figuren umgeschmissen, bin raus, habe die Tür hinter mir zugeknallt, bin demonstrativ laut die Treppe hochgetrampelt, ab in mein Kinderzimmer und *buff* aufs Bett.</p>
<p>Sie müssen sich vorstellen, das Tao war in Deutschland seinerzeit noch gar nicht erfunden! Die Menschen gingen hierzulande fälschlicherweise sonntags in die Kirche, und zwar um dort für ihr Lebensglück zu beten &#8211; das eintrat oder nicht, gerade wie &#8220;Bald Anders&#8221; es so wollte. Wir lebten noch nicht gemeinsam mit unseren Rehen und Alpen glücklich, da von Idioten weitgehend abgeschottet, in einer Berghütte. Die Deutschen als solche hatten das Leben also noch nicht allumfassend verstanden, so wie heute. </p>
<p>Christina und Horst wurden damals getadelt, wenn sie zur Vorweihnachtszeit am Adsvenzkranz mit Streichhölzern herumkokelten, selbst dann, wenn sie ihren Eltern versicherten, dass die Kokelei nur zum Allerbesten der Adsvenzkranzkerzen wäre. </p>
<p>Shania Tyra und Jimi-Dynamo-Jean hingegen bekommen dieses Jahr zur Vorweihnachtszeit von ihren Eltern je eine Flasche Brandbeschleuniger (Grillbedarf, Baumarkt, Saisonartikel) zur Selbstverwirklichung in die Hand gedrückt, bevor die Eltern das Haus verlassen und in die Kirche gehen, um dort die Atmosphäre an sich auf sich wirken zu lassen und unter die Leute zu kommen.</p>
<p>Womöglich wird das Eigenheim nur noch ein Häufchen Asche sein, wenn die Eltern wieder nachhause kommen und die optisch angerußten Kinder bereits wartend vor der als letztes Übrigbleibsel das Aschehäufchen überragenden Haustür stehen. Die kurze Phase der Obdachlosigkeit wird psychologisch jedoch leicht zu überbrücken sein bei Punsch und gelegentlichen wärmenden Gedanken an das neue, größere, Haus, das der jungen Familie bei (wie immer ab sofort) korrekter Lebensweise bald wie durch Zauberhand zur Verfügung stehen wird.</p>
<p>Kann allerdings sein, dass die Straße zum Häuschen erst geteert wird, kurz NACHDEM man die neuen Möbel unter größten Mühen über abschüssigen Schlamm schlitternd ins Haus getragen hat &#8211; das Tao liegt zwischenzeitlich nämlich in aktualisierter, deutlich abgespeckter, Version vor und erinnert mich in seinem Wirken nun schon etwas mehr als früher noch an meinen eigenen bisherigen Lebenslauf.</p>
<p>Der Penner vor dem Supermarkt ist bestimmt Christ! Wir belehren ihn nicht. (Unter uns Menschen des Tao: Haha, ist der doof! Gott als solchen gibt es doch gar nicht! *Pffffft!*) Wir erteilen ihm jedoch rückhaltlos Auskunft, falls er uns, statt uns eine Spende für sein Obdachlosenblatt abzunötigen, nach dem Geheimnis unseres schieren Lebensglücks fragt. Anschließend gehen wir, ohne uns weiter gedanklich mit dem Penner beschäftigen zu wollen, zu unserem Hausfrauenpanzer, den wir zuvor nichtwertend auf dem Mutter-Kind-Parkplatz abgestellt haben &#8211; denn Väter haben keine Kinder. (Zumindest keine Rechte als Väter.)</p>
<p>Wieder zuhause sind wir froh und glücklich über unser neues Haus &#8211; das wir nicht er-meditiert haben und doch dem Wirken des Tao in uns zuschreiben möchten. Eigentlich haben wir kein neues Haus &#8211; da ist immer noch das Häufchen Asche und die als einziges noch stehende Haustür &#8211; aber das macht ja nichts &#8211; denn weil ich das alles ja bin, bin ich auch du, und darum ist dein tolles Haus ja mein tolles Haus, das ich gerade in diesem Augenblick durch dich bewohne.</p>
<p>Und jetzt setze ich mich durch dich ohne Gehörschutz raus in meinen tollen Garten und freue mich, dass um mich herum keine bescheuerten Eigenheimchristen mit extralauten 60er-Jahre-Benzinrasenmähern und ebensolchen Bandsägen hausen. Falls wider Erwarten doch welche auftauchen (und nur falls sie mich nerven) sollten, werde ich diese, einem kräftigen Handlungsimpuls folgend, nach uralter Landessitte mit einem kräftigen Tritt in den Hintern ins Collosseum befördern.</p>
<p>So, jetzt geht´s mir wieder besser! Herr Fischer, nachdem alle mitgelacht haben, schmeißen Sie meine blödsinnigen, verwirrenden Kommentare doch einfach wieder raus. Ist schon okay. Wäre mir ehrlich gesagt sogar lieber. Werde ihre Bücher dennoch weiter lesen.</p>
<p>An alle: Bitte entschuldigt die durch mich verursachte troll-artige Unruhe auf dieser Baustelle. (Wahrlich kein guter Stil!) War vielleicht nur ein Versuch meinerseits mich selbst durch Interpretation vor dem Tao zu retten.</p>
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		<title>Kommentar zu Schrödingers Katze von Matthias</title>
		<link>http://www.die-taobaustelle.de/?p=354#comment-789</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:10:07 +0000</pubDate>
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		<description>OK. Einmal drüber geschlafen. Neuer Versuch.
Auch wenn es nur ein Wortspiel ist, ist es doch immerhin ein Denkanstoß.
Und meine erste Reaktion hatte auch was mit der Abwehr zu tun, die sich gerne mal einstellt, wenn etwas näher an einen ran kommt als man möchte.

Angenommen, Wortspiel hat alles so erlebt, wie vor der merkwürdigen Kehrtwende (&quot;Nein, ich habe natürlich nur Spaß gemacht.&quot;) geschildert. Dann wären all die negativen Erlebnisse nicht &quot;Anti-Tao&quot;. Das kann es nach meinem Verständnis nicht geben, weil Tao allumfassend ist. Sie wären vielmehr diese viel zitierte 5-Bogenminuten-Wende, allerdings nicht weg vom Tao und zu sich hin.

Die 5-Bogenminuten-Wende kann in zwei Richtungen erfolgen, weg von sich zum Tao hin (sagen wir: im Uhrzeigersinn), oder weg von sich &lt;b&gt;und&lt;/b&gt; weg vom Tao (also gegen den Uhrzeigersinn). Wobei - um im Bild des Kreises zu bleiben - man bei konsequentem Weiterdrehen im Grunde auch wieder beim Tao landen sollte.

Bei mir war es so, dass auch ich nicht so sein wollte &quot;wie die&quot;, insbesondere nicht wie mein Vater. Als ich dann selbst Vater wurde, kam ich von meinem Weg ab und folgte seinem (Pflichterfüllung vor allem anderen, usw.). Georg Groddeck schrieb in seinem wunderbaren Buch &quot;Das Buch vom Es&quot; sinngemäß, dass man in seinem Leben alles tue, um seine Eltern zu rechtfertigen. Dies wissend, gelang es mir dennoch nicht, aus eigener Kraft auf den eigenen Weg zurückzukehren. Es brauchte einen Blinddarmdurchbruch, der mich fast das Leben kostete, diverse weitere Krisen und vor allem Hilfe von außen, bis mir das gelang.

Aber vielleicht hatte ich meinen Weg auch nie verlassen?!

In all den &quot;dunklen&quot; Jahren stand die Frage ganz oben: &quot;Wer bin ich eigentlich?&quot;
Inzwischen stelle ich fest, dass diese Frage bedeutungslos für mich geworden ist.

Mich hat die Zen-Geschichte vom Holzfäller, der das &quot;wilde Tier Satori&quot; fangen wollte, immer besonders berührt. Immer, wenn er im Wald Bäume fällte, bemerkte er, dass das Tier Satori, das ziemlich neugierig war, in seiner Nähe umherstreifte. Wenn er es fangen wollte, lief es aber weg und versteckte sich. Als eines Tages ein Zen-Mönch vorbei kam, klagte der Holzfäller ihm sein Leid. Dieser gab ihm den Rat, sich einfach auf das Holzfällen zu konzentrieren und sich nicht weiter um das Tier Satori zu kümmern. Das gelang dem Holzfäller auch nach einiger Zeit. Und eines Tages &quot;fing&quot; er das Tier Satori, weil es von einem gefällten Baum eingeklemmt wurde.

Herzliche Grüße,
Matthias</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK. Einmal drüber geschlafen. Neuer Versuch.<br />
Auch wenn es nur ein Wortspiel ist, ist es doch immerhin ein Denkanstoß.<br />
Und meine erste Reaktion hatte auch was mit der Abwehr zu tun, die sich gerne mal einstellt, wenn etwas näher an einen ran kommt als man möchte.</p>
<p>Angenommen, Wortspiel hat alles so erlebt, wie vor der merkwürdigen Kehrtwende (&#8220;Nein, ich habe natürlich nur Spaß gemacht.&#8221;) geschildert. Dann wären all die negativen Erlebnisse nicht &#8220;Anti-Tao&#8221;. Das kann es nach meinem Verständnis nicht geben, weil Tao allumfassend ist. Sie wären vielmehr diese viel zitierte 5-Bogenminuten-Wende, allerdings nicht weg vom Tao und zu sich hin.</p>
<p>Die 5-Bogenminuten-Wende kann in zwei Richtungen erfolgen, weg von sich zum Tao hin (sagen wir: im Uhrzeigersinn), oder weg von sich <b>und</b> weg vom Tao (also gegen den Uhrzeigersinn). Wobei &#8211; um im Bild des Kreises zu bleiben &#8211; man bei konsequentem Weiterdrehen im Grunde auch wieder beim Tao landen sollte.</p>
<p>Bei mir war es so, dass auch ich nicht so sein wollte &#8220;wie die&#8221;, insbesondere nicht wie mein Vater. Als ich dann selbst Vater wurde, kam ich von meinem Weg ab und folgte seinem (Pflichterfüllung vor allem anderen, usw.). Georg Groddeck schrieb in seinem wunderbaren Buch &#8220;Das Buch vom Es&#8221; sinngemäß, dass man in seinem Leben alles tue, um seine Eltern zu rechtfertigen. Dies wissend, gelang es mir dennoch nicht, aus eigener Kraft auf den eigenen Weg zurückzukehren. Es brauchte einen Blinddarmdurchbruch, der mich fast das Leben kostete, diverse weitere Krisen und vor allem Hilfe von außen, bis mir das gelang.</p>
<p>Aber vielleicht hatte ich meinen Weg auch nie verlassen?!</p>
<p>In all den &#8220;dunklen&#8221; Jahren stand die Frage ganz oben: &#8220;Wer bin ich eigentlich?&#8221;<br />
Inzwischen stelle ich fest, dass diese Frage bedeutungslos für mich geworden ist.</p>
<p>Mich hat die Zen-Geschichte vom Holzfäller, der das &#8220;wilde Tier Satori&#8221; fangen wollte, immer besonders berührt. Immer, wenn er im Wald Bäume fällte, bemerkte er, dass das Tier Satori, das ziemlich neugierig war, in seiner Nähe umherstreifte. Wenn er es fangen wollte, lief es aber weg und versteckte sich. Als eines Tages ein Zen-Mönch vorbei kam, klagte der Holzfäller ihm sein Leid. Dieser gab ihm den Rat, sich einfach auf das Holzfällen zu konzentrieren und sich nicht weiter um das Tier Satori zu kümmern. Das gelang dem Holzfäller auch nach einiger Zeit. Und eines Tages &#8220;fing&#8221; er das Tier Satori, weil es von einem gefällten Baum eingeklemmt wurde.</p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Matthias</p>
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