Ton-Töne-Tao…der etwas andere Urlaub!

Wie wäre es dieses Jahr mit einem etwas anderen Urlaub? Kein Geschrei am Strand oder Swimmingpool, keine Touristenmassen, die sich durch die Straßen wälzen, kein anstrengendes Sightseeing jeden Tag…..

Stattdessen ein ruhiger Ort in einem großen, grünen Garten, ein kleines Dorf mit echt italienischem Flair, Burgen, Schlösser, kleine Städte, die man in aller Ruhe anschauen kann, aber nicht muss.

Und dazu etwas für sich selber tun, wegkommen von der Alltagshektik, die Hände mit Ton beschäftigen und dabei Sorgen und Probleme lösen, musizieren und dabei in eine andere Welt eintauchen, bei Gesprächen über das Tao eine andere Sicht auf die Dinge gewinnen.

Das alles ist möglich hier, wo Theo 16 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat.

Man kann natürlich auch einfach “nur“ Urlaub machen, faul in der Sonne liegen, lesen, das piemontesische Essen und die Weine der Langa genießen.

Interessiert? Dann gibt es hier noch mehr Infos: https://www.tonundtao.de

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Erleuchtung

Eine Taoleserin hat mir vor einiger Zeit einen link zu einem Interview geschickt, das Steven Harrison bei einem  „Kongress über Erleuchtung“ gegeben hat.

https://www.youtube.com/watch?v=WYwR6BvOKlg

Ich fand es sehr amüsant zu hören, bei manchem dachte ich, das könnte auch Theo gesagt haben.  Und ich mag solche „nicht-erleuchteten“ Menschen 😉

Und damit wünsche ich euch ein schönes und sonniges Osterfest.                                               Sabine

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Das Lied des Narren

                 Phönix! Phönix! Täglich wird es trüber,

Zukunft will nicht kommen, alles ist vorüber.

Hat die Welt Tao, der Heilige wirkt.

Fehlt der Welt Tao, der Heilige sich birgt.

Heutigen Tags ist alles verwirkt.

Glück ist so federleicht, nie wird’s gefangen.

Unglück so erdenschwer, nie wird’s umgangen.

Niemals, Niemals, teile dich mit.

Gefährlich, gefährlich ist jeder Schritt.

Dornen, Dornen, hemmt nicht den Lauf.

Irren, Wirren, haltet nicht auf.

 Der Baum auf dem Berg beraubt sich selbst. Das Öl in der Lampe verzehrt sich selbst. Der Zimtbaum ist essbar, drum wird er gefällt. Der Lackbaum ist nützlich, drum wird er zerspellt. Jedermann weiß, wie nützlich es ist, nützlich zu sein, und niemand weiß, wie nützlich es ist, nutzlos zu sein.

 Das Gedicht und der Text darunter stammen von Chuang tzu. Ich habe ihn seiner Überschrift wegen ausgewählt, weil neben dem Jahresbeginn auch der Karneval noch in den Zeitrahmen dieses Heftes fällt. Ich möchte mich heute ein wenig über Narren und Närrischsein mit Ihnen unterhalten. Weiterlesen

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TagundTao

heute vor 4 Jahren ist Theo gestorben. Der untenstehende Artikel ist der letzte Leitartikel aus dem letzten TagundTao Heft. Geschrieben also im Oktober 2012, als er schon krank war, aber immer noch einen ungeheuren Lebenswillen hatte.

Heft 74 November/Dezember 2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

diesen letzten Leitartikel schreibe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem lachenden, weil mit diesen Zeilen die Last von 8 Jahren Terminzwang von meinen Schultern fällt. Als das Heft noch monatlich erschien, war es manchmal ein Wettlauf mit der Zeit, die Texte alle fertig zu schreiben und dann noch mit den unzulänglichen Mitteln eines kleinen Laser-Druckers tausend und mehr Blatt Papier doppelseitig zu drucken. Wenn der Drucker nach einigen hundert Seiten heiß lief, arbeitete er speziell bei den Rückseiten nicht mehr richtig, und es gab jedes Mal eine Menge Ausschuss. Auch der Verbrauch an Druckpatronen war beachtlich – es war Monat für Monat eine Zitterpartie, überhaupt die Kosten einzufahren. Weiterlesen

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Lebenskunst

manchmal nehme ich morgens ganz wahllos eines der TagundTao-Hefte aus dem Regal und schlage irgendeine Seite auf.  Heute war es eine ziemlich aktuelle (finde ich), vom Juni 2009. Weshalb ich sie auch gerne mit euch teile.                                                                                                              Sabine

 

in einem Staat, in dem Zustände wie im Schlaraffenland herrschen, wäre Lebenskunst kein besonders gefragter Artikel. Angesichts der Krisen, die in diesen Monaten unsere Länder erschüttern, wäre die Verpflichtung an Jedermann, an einem staatlich verordneten Lehrgang in Sachen Lebenskunst teilzunehmen, vielleicht gar keine so üble Idee. Ein Kurs, in dem den Menschen die Lebensangst genommen wird, indem man sie ermutigt, ohne Rücksicht auf das Geschwätz der sensationslüsternen Medien, ihre Träume zu realisieren. Würde ein ganzes Volk nach einem solchen Lehrgang sein normales Konsumverhalten weiter kultivieren und sich seine Wünsche erfüllen, könnte die Krise gar nicht eskalieren. Aber weil dem Volk an Stelle eines Seminars in Lebenskunst einzig und ausschließlich Lebensangst gepredigt wird, so lange, bis die Gänsehaut nicht mehr weichen will, lösen diese verantwortungslosen Verkünder des Unglücks exakt jene verhängnisvolle Entwicklung aus, die sie für die Zukunft in Aussicht stellen. Weiterlesen

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Ein gläubiger Taoist

ich habe gerade ein bisschen in den TagundTaoheften geblättert – zum Arbeiten ist es zu heiß – und der folgende Artikel von Theo hat mich angesprochen.  Sabine

Ein gläubiger Taoist ist das Gleiche wie ein gläubiger Christ oder ein gläubiger Buddhist. „Aber die Inhalte sind doch verschieden!“ werden Sie einwenden. Stimmt, die Inhalte schon – aber nicht die Methode, mit der ein Mensch gläubig eine Lehre in seinem Leben realisiert. Das Modell von Glaube und Nachfolge ist bekannt. Ein Mensch begegnet einer Lehre, er wird mit ihr durch Propaganda von Tür zu Tür bekannt gemacht, forscht in Büchern und sucht anschließend Gemeinschaften auf, die sie praktizieren oder er gerät durch Zufall auf die Spur einer Religion, die ihn anspricht. Unabhängig davon, wie eine erste Begegnung zustande kommt, die weitere Entwicklung folgt bestimmten Regeln. Falls Sie es schon einmal probiert haben, erinnern Sie sich: Man liefert Ihnen die Geschichte der Religion oder Religionsphilosophie, macht Sie mit den Personalien der Gründergestalt vertraut, vermittelt Ihnen die Botschaften, deren Absender das Höchste ist – und nicht zuletzt werden Sie mit den Spielregeln der Gemeinschaft bekannt gemacht. Sie haben die Wahl, das ganze Bündel des Angebotes anzunehmen und alles zu glauben, was man Ihnen serviert oder Weiterlesen

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Urlaub für Kurzentschlossene im Piemont

Banksia Lutea mit Iris und Ceanotus

 

Es ist schon lange Frühling im Piemont, und die Rosen fangen an zu blühen. Die Banksia Lutea ist immer die erste. Theo hat sie als kleines Pflänzchen an den Abhang vor dem Hof gepflanzt, jetzt ist sie ein riesiger Busch geworden.              Ein lieber Gast hat schöne Fotos gemacht und sie mir überlassen.

Auf den Wiesen blühen die wilden Orchideen und in 6 Wochen wird es die ersten Kirschen geben. Aber es ist noch nicht so heiß wie im Sommer, man kann noch problemlos wandern oder mal ans nahe Mittelmeer fahren. Oder einfach nur unter der Palme liegen und die Ruhe genießen.       

In der ersten Maihälfte ist noch eine Wohnung frei und wartet auf Gäste. Und natürlich gibt es wie immer auch die Möglichkeit zum Töpfern, Musizieren oder Tao-Gespräche führen.

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Das Tao der Selbstfindung

seit kurzem gibt es beim Verlag „die Silberschnur“ eine neue Ausgabe von Theos Buch „Das Tao der Selbstfindung“.

Eigentlich sollte der Titel heißen „Werden Sie endlich erwachsen!“ Aber der Verlag, bei dem der Erstdruck erschien, fand den Titel zu negativ. Theo und ich konnten das zwar nicht nachvollziehen und fanden den neuen Titel ziemlich doof, aber Verlage sitzen nun mal am längeren Hebel. Aber Theo hat auch diesen Bereich taoistisch gesehen und fand, es würde schon irgendwo einen Sinn haben.

Wer also das Buch noch nicht kennt, hier ist es. http://www.silberschnur.de/artikeldetails/kategorie/Neues_Bewusstsein/artikel/das-tao-der-selbstfindung.2099.html

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Die Weisheit des Laotse

Theo hat in seiner Zeitschrift TagundTao viele der Sprüche Laotses kommentiert. Hier ist der 42.

Das Tao erzeugt die Eins.
Die Eins erzeugt die Zwei.
Die Zwei erzeugt die Drei.
Die Drei erzeugt alle Dinge.
Alle Dinge haben im Rücken das Dunkle
und streben nach dem Licht,
und die strömende Kraft gibt ihnen Harmonie

 
Laotse skizziert im 42. Spruch in wenigen Sätzen die Schöpfungsgeschichte. Sie ist allerdings nur erkennbar, wenn man davon ausgeht, dass das Universum nicht wie es in der Bibel steht, Stück für Stück von einem recht menschenähnlichen Schöpfer erschaffen wurde, der dann zum Schluss, sozusagen als Krönung, nach seinem Ebenbild uns Menschen in die vorgefertigte Welt setzte. Wenn wir hingegen Stephen Hawkings These vom Universum in der Nussschale akzeptieren, dann waren alle Dinge – die Taoisten sagen Die zehntausend Dinge dazu – am Anfang hoch komprimiert als schiere Energie in einem vielleicht nur erbsengroßen Kern enthalten. Wo dieser allerdings herkam, darüber schweigt die Theorie. Vielleicht waren es die komprimierten Reste einer älteren schöpferischen Versuchsreihe, wer weiß. Laut Laotse hat sich das Universum im Verlauf der Evolution selbst organisiert. In der Rubrik Buchtipp werde ich Ihnen eine Arbeit von Professor Hermann Haken vorstellen, die sich umfassend mit Synergetik, der Lehre vom Zusammenwirken befasst. Haken legt darin die Formel offen, wie die Zehntausend Dinge der Taoisten sich selbst organisieren, unabhängig davon, ob es sich um unbelebte Phänomene wie Steinformationen, um animalische Lebensformen oder um den Menschen selbst samt seinen soziologischen Verhaltensmustern handelt.  Wer sich vorurteilslos mit solchen Aussagen befasst, deren Glaubwürdigkeit für mich (mit einigen Ausnahmen) außer Frage steht, beginnt zu ahnen, dass wir von Laotse ebenso wie von der Wissenschaft mit einer Ursprungstheorie konfrontiert werden, die keine Ähnlichkeit mehr mit unseren alten Grundannahmen hat. Wenn Sie sich mit der Vorstellung eines Universums anfreunden, das sich bis zurück zum Urknall mit allen seinen Erscheinungen selbst, und vielfach frei nach Darwin nach dem Zufallsprinzip organisiert hat, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, ob dieses Etwas, das sich hinter dem Sicht- und Erlebbaren hypothetisch befinden müsste, in der gesuchten Form womöglich gar nicht existiert, weil es im Wahrgenommenen bereits implizit ist. Wäre es nicht vorstellbar, dass die von den Religionen in Glaubenslehren verwandelten Resultate der Evolution bereits die Antwort selbst sind? Was bedeuten würde, dass Kernphysiker mit der Beschreibung subatomarer Versuchsreihen zugleich den Ursprung definieren würden, mit dem sie zu allem Überfluss auch noch identisch sind. Weiterlesen

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Nicht mehr arbeiten müssen


…..und noch eine seltenfröhliche Geschichte:

 „Hornschröder hat sich eine Finka auf Mallorca gekauft“, sagte Seltenfröhlich. „Der Bursche ist knapp über fünfzig und hat beschlossen, nie mehr zu arbeiten.“ „Wenn er das Geld dazu hat, warum nicht“, antwortete Isolde. „Manchmal wünsche ich mir auch, ich könnte mein kleines Geschäft aufgeben und hätte ein bisschen mehr Freiheit.“ „So einen Anfall habe ich durchschnittlich jede zweite Woche, wenn ein Auftraggeber wieder mal Ärger macht. Vor allem, wenn abends dann Hansjürgen anruft und erzählt, wie toll es in Karlsbad war.“ „Hansjürgen ist Rentner“, wandte Isolde ein, „den haben sie zwar einige Jahre zu früh auf die Gnadenweide geschickt, aber nach einem Leben voller Arbeit steht ihm das Vergnügen, auf Reisen zu gehen und sich Badekuren zu leisten, zu.“ „Meinetwegen, er war ja zeitlebens in einem untergeordneten Angestelltenverhältnis und konnte sich nie nach Wunsch und Willen bewegen. In dieser Beziehung haben wir beide, jeder mit einem freien Beruf, weniger zu klagen. Bei mir ist es mehr der Verdruss beim Umgang mit meinen Mitmenschen, der mich manchmal wünschen lässt, ich wäre das alles los.“ Weiterlesen

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Zum neuen Jahr

Der unten stehende Text ist der Leitartikel aus dem Januarheft des letzten Jahrgangs von TagundTao.  Ich denke, er ist noch genauso aktuell wie vor 5 Jahren – die Jahreszahlen müßt ihr euch eben umdenken 😉                                                                                                     Sabine

Liebe Leserin, lieber Leser,

in den 50er Jahren erschien damals das Buch Blick zurück im Zorn von John Osborne. An den Titel erinnerte ich mich, als ich mit der Niederschrift des heutigen Leitartikels begann. Ein neues Jahr steht vor der Tür und wartet auf unsere Reaktionen. Wir haben auf das alte zurückgeblickt, und ich frage mich, in welchemMaß dieser Rückblick im Zorn geschehen ist. Und falls er im Zorn stattfand, gegen wen hat sich dieser Zorn gerichtet? Gegen uns, weil wir falsch entschieden, weil wir uns eines Problems nicht gründlich genug angenommen haben? Weil wir in unseren Beziehungen zu wenig Interesse und Mitgefühl walten ließen? Oder richtet sich unser Zorn gegen andere Menschen, die schuld daran sind, dass uns im abgelaufenen Jahr einiges misslungen ist? Gilt unsere Aggression dem Zusammenwirken bestimmter Lebensumstände, gewisser Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss hatten, denen wir aber voller Inbrunst die Schuld an allem geben, was im Jahr 2011 an Vorhaben aus dem Ruder gelaufen ist? Wie stark war unsere Rückschau auf das alte Jahr narzisstisch besetzt, wie heftig der Drang, unsere schwächlichen bis falschen Entscheidungen allen möglichen Schuldigen anzulasten – nur nichtuns selbst?

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Heute vor 3 Jahren ist Theo gestorben.                                                                                         Auf dem Foto sitzt er an seinem 80. Geburtstag vor einem Café in Albenga, das wir zufällig entdeckt hatten.  Und ich mußte ihn natürlich unbedingt unter dem Schild des „heiligen Theodor“ fotografieren.                                                                                                                          Sabine

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Urlaubsplanung für 2017?

Nein, einen Frühbucherrabatt gibt es bei mir nicht, genauso wenig wie eine Lastminute Ermäßigung. 😉  Aber wer  2016 schon für 2017 bucht, braucht die Anzahlung erst im Januar 2017 zu bezahlen und nicht gleich bei der Reservierung. Und Ostern, Pfingsten und Juli/August werden wie jedes Jahr früh ausgebucht sein.

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Im letzten Sommer gab es wie immer viele Gäste, die die Ruhe auf La Costa genossen haben, die aber auch viel unterwegs waren, um die Sehenswürdigkeiten der Region anzuschauen,

die einen Tag am Meer theos-81-006

und an der Blumenriviera verbracht haben

 

 

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oder in den Seealpen gewandert sind.

 

 

 

Manche bringen ihre Räder mit und machen die tollsten Touren, was ich immer sehr bewundere. Einige Gäste haben die Zeit für einen Italienisch Kurs genutzt,

fluegel-004andere haben entdeckt, dass sie gerne mal wieder Klavier spielen würden,

 

 

 

 

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und viele verbringen Stunden in der Töpferwerkstatt. Da entstehen dann so wunderbare Sachen, die auch wieder einen Bezug zum Tao herstellen.

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Und wie oft sitze ich mit Gästen hier und wir unterhalten uns über den Taoismus.

Und natürlich genießen alle meine Gäste die wunderbare Küche der Langa und die weltberühmten Weine. Aber auch die anderen Produkte der Region wie die ganz besonderen Haselnüsse, geröstet, als Torte oder als Nussmus, die schwarzen und weißen Trüffel, die hier wachsen, den Murazzano-Käse

Bienen 001oder den Bio-Honig der Bienen hinter meinem Haus.

 

 

 

 

titus-013Selbst Kinder finden es ganz schön bei uns, was nicht nur an der Töpferwerkstatt liegt, sondern auch an den Hunden und Katzen,die immer zum Spielen bereit sind.

 

 

 

kuscheln-001Ich bereite mich jetzt erstmal auf die Winterruhe vor, aber bis es wirklich ruhig wird,  sind noch viele Arbeiten auf dem großen Gelände zu erledigen. Wenn dann der erste Schnee fällt, sitzen wir alle um den Kamin rum

 

 

und freuen uns auf das nächste Frühjahr und unsere Gäste.

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http://youtube.com/watch?v=KdG9cZ97AUI

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Han Shan

Theo hat zum Schluß seiner Seminare immer einige Gedichte von Han Shan und Wang Wei vorgelesen. Hier ist eines von Han Shan.

Vor dreißig Jahren kam ich auf die Welt                                                                                  Immer auf Wanderschaft, tausend – zehntausend Meilen                                                     Reiste vom grasgesäumten Yangtsekiang                                                                                      Bis in den roten Staub des Grenzlandes im Norden                                                                    Ich braute Elixiere, suchte vergebens nach Unsterblichkeit                                             Studierte Schriften und rezitierte die Geschichtswerke                                               Heimgekehrt heute zum Han Shan                                                                                              Bette den Kopf ich auf dem Strom und wasche meine Ohren

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Das Leben selbst ist der Sinn.

In jeder beliebigen Buchhandlung stehen meterweise Bücher, die sich mit Lebenshilfe befassen. Das Spektrum reicht von der populären Psychologie bis hin zu Ratschlägen, wie man außersinnliche Fähigkeiten entwickelt. Jede Religion ist mit ihrer Lehre vertreten. Sie haben gegebenenfalls die Wahl zwischen der harten Linie eines bekennenden Glaubens, der schamanenhaften Mystik exotischer Lehren und Philosophien über Seelenwanderung. Jahrtausende währt die Suche nach der Wahrheit über die menschliche Existenz.

Fatalerweise schlummert in jedem Menschen die Fähigkeit, von sich aus die Wahrheit herauszufinden – vorausgesetzt, er betrachtet sich ohne Berücksichtigung aller Informationen, allen erworbenen Wissens, so, wie er einst auf die Welt gekommen ist. Diesen Zustand wiederzufinden, glaube ich, wäre für jeden von uns von größter Bedeutung. Dann könnten andere auf Millionen bedrucktem Papier ihre kontroversen Behauptungen verbreiten – uns würde das nicht mehr anfechten. Was die Angelegenheit so unübersichtlich macht, ist die Unzahl der Interpretationen, der Aussagen darüber, welche Aufgabe dem Menschen vom Schicksal gestellt ist und wie er ihr mit welchem Endziel gerecht werden kann. Weiterlesen

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