Archiv des Autors: Theo Fischer

Schaffe Leere bis zum Höchsten

16 Schaffe Leere bis zum Höchsten!  Wahre die Stille bis zum Völligsten! Alle Dinge mögen sich dann zugleich erheben.  Ich schaue, wie sie sich wenden. Die Dinge in all ihrer Menge,  ein jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel. Rückkehr zur … Weiterlesen

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Die dritte Individuation

Man muss erst ein voller Mensch, eine wirkliche Persönlichkeit geworden sein und die Leiden dieser Individuation erlitten haben, ehe man das Opfer dieser Persönlichkeit bringen kann.                                                                                                              Hermann Hesse   In einem Weihnachtsaufsatz von TAGundTAO habe ich vor Jahren über … Weiterlesen

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Selbsterkenntnis

Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.                                                        Hermann Hesse   Hesse macht hier etwas deutlich, das wir nicht … Weiterlesen

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Wirklichkeit

Die Dinge, die wir sehen, sind dieselben Dinge, die in uns sind. Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben. Darum leben die meisten Menschen so unwirklich, weil sie die Bilder außerhalb für das Wirkliche halten und … Weiterlesen

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Gesunder Menschenverstand

Einst hieß das „gesunder Menschenverstand“: Verstand, der gesunde Menschen verstand. Der kam uns abhanden, und nicht ohne Grund: die wenigsten Menschen sind heut noch gesund. Mascha Kaléko Wenn ich im Weltraum unterwegs wäre und ein Außerirdischer würde mich fragen, ob … Weiterlesen

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Intelligenz

Intelligenz ist das feingestimmte Gewahrsein der Totalität des Lebens. Des Lebens mit seinen Problemen, Widersprüchen, seinen Leiden und Freuden. Sich all dessen bewusst zu sein, ohne Wahl und ohne an einem seiner Probleme hängen zu bleiben, sich dem Fluss der … Weiterlesen

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Krishnamurti und die Liebe

In seinem kleinen Werk „Das Notizbuch“ ist auf Seite 83 über die Liebe zu lesen: Wissen wir, was Liebe ist? Sie niemals zu kennen ist dass Wunderbare an ihr, ist ihre Schönheit. Sie niemals zu kennen, das heißt nicht, in … Weiterlesen

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Polarnacht

Zahlloser Sterne breites Band, glitzernd in tiefer Nacht. Klippe beschienen von einsamer Leuchte, Mond noch nicht gesunken. Prächtiger Glanz vollkommener Kugel von ungeschliffenem Jaspis, aufgehängt im nachtschwarzen Himmel. Das ist mein Sinn Han Shan Dieser Han Shan hatte schon eine … Weiterlesen

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Versöhnlichkeit

Der Ärger ist eine Flamme im Herzen Die leicht ein ganzes Kloster niederbrennt. Du willst dem Bodhisattva-Wege folgen? Versöhnlichkeit bewahrt dein wahres Herz. Han Shan Dass Ärger an den eigenen Organen frisst, ist schon lange bekannt. Um den Spruch von … Weiterlesen

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Dichtung und Realität

Grüner Wildbach – klar der Quelle Wasser. Kalter Berg – Weiß des Mondes Hof. Schweigende Erkenntnis, der Geist von selbst erleuchtet. Die Leere schauend, geht Wahn in Stille über. Han Shan Ein überaus poetischer Spruch. Da wird einem richtig wohl, … Weiterlesen

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Höhen und Tiefen

Was immer die Dinge mir bringen, ich stehe über den Dingen. Was immer die Dinge mir tun, ich tue, als wär ich immun. Und kann ich das Wollen nicht wollen, so schicke ich mich in das Sollen. Die Haltung zum … Weiterlesen

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Mein Sinn er gleicht dem Mond im Herbst

Mein Sinn er gleicht dem Mond im Herbst, der unbefleckt sich in smaragdnem Weiher spiegelt. Ach nein, es gibt nichts das vergleichbar wäre. Sag mir, wie könnte ich es ausdrücken? Han Shan Mit dem poetischen Vergleich versucht der Dichter Han … Weiterlesen

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Der Taoismus – ein ausklingender Modetrend?

Verliert die Lehre vom Tao in diesen Tagen ebenso ihre Magie wie die inzwischen weitgehend ausklingende New-Age-Welle? Als diese damals aufblühte, ist ein neuer Stil zu denken und zu leben entstanden: man verweigerte sich der Fron eines festen Berufes, die … Weiterlesen

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Der Koan zum Sonntag

Ein Mann geht über die Brücke. Sieh! Die Brücke fließt, und das Wasser ist unbeweglich. Der Koan bezieht sich auf unser Zeiterleben. Wir halten den Lauf des Wassers, also den Verlauf unseres Lebens für einen kontinuierlich fortschreitenden Vorgang. Für uns … Weiterlesen

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Woran merke ich, dass mein Geist der Spiegel des Tao ist?

Ich merke es überhaupt nicht. Und zwar deshalb nicht, weil dieses Grundgefühl des Seins seit der Kindheit so selbstverständlich präsent ist, dass ich das Außergewöhnliche daran nicht erkenne. Obendrein wird der Mensch während des Heranwachsens durch die Existenzphilosophie des Elternhauses … Weiterlesen

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